Wölfe"Ein Wolf im Wohnzimmer" - so wird heute möglicherweise auch Ihr Hund liebevoll bezeichnet. Der Ursprung unseres Freizeitpartners ist damit klar. Während der Steinzeit passierte es vermutlich eines Tages, dass sich einer der Wölfe, die sich in der Nähe einer Höhle aufhielten und nach Essensresten suchten, besonders anhänglich zeigte und so zum ersten "Hund" der Geschichte wurde. Hier jedoch sollen die wilden Verwandten des Haushunds beschrieben werden. Wölfe (Canis Lupus) gehören zur Gattung "Canis" und zur Ornung der Raubtiere (Carnivoren). Sie leben in Rudeln zusammen, die sich aus einer Wolfsfamilie entwickeln. Oberhaupt des Rudels sind Alpha-männchen und -weibchen. Die männlichen Nachkommen bleiben bis zur Geschlechtsreife bei den Eltern, verlassen sie daraufhin jedoch, um ihr eigenes Rudel zu gründen. Das schwächste Tier eines Rudels wird als "Omega-Tier" bezeichnet. Wölfe erreichen ein Alter von etwa 12 - 16 Jahren. Die Körpermaße des Wolfes schwanken zwischen den Unterarten drastisch, so erreichen Wölfe in Nordamerika oder Russland eine Höhe von 80 cm, eine Länge von 160 cm und wiegen 80 kg. Der kleine arabische Wolf erreicht eine Länge von 80 cm und wiegt 20 kg. Das Verbreitungsgebiet der Wölfe erstreckt sich über die ganze nördliche Hemisphäre. Allerdings mit deutlich höheren Bestandszahlen in den nördlichen Ländern bis hin zum Polarkreis. Bekannte Unterarten von Wölfen sind der Polarwolf, der amrikanische Mackenzie- und Timberwolf, der russische Tundrawolf, der europäische, russische, indische und japanische Wolf- In Mitteluropa wurden Wölfe nahezu ausgerottet, zahlreiche Erzählungen von "kindermordenden Wölfen" und die Bedrohung des Viehbestands sie trugen das ihre dazu bei. Ab 1990 wurde in Deutschland versucht, wieder Wölfe anzusiedeln, etwa 10 Jahre später zeigten sich erste Erfolge. Heute kann man in einigen Regionen wieder Wölfe finden. Lanai |